Das optimale Garagentor

23. Februar 2010
Kategorie: Ratgeber

Das Garagentor ist eines der wichtigsten Bestandteile einer zeitgemäßen, modernen Garage. Bereits bei der Planung einer Garage sollte man sich Gedanken über die Vor- und Nachteile von Garagentüren machen. Wer sich nicht für das optimale Garagentor entschieden hat, wird dies spätestens dann merken, wenn er das erste Mal in der Nacht bei Regen nach Hause kommt und mühevoll mit dem Öffnen des Garagentors beschäftigt ist.

Garagentüren gehören zum normalen Garagenzubehör und sind im Fachhandel in allen erdenklichen Formen und Materialien erhältlich. Garagentore unterscheiden sich grundlegend in ihrer Öffnungsart, wobei zu sagen ist, dass alle gängigen Modelle manuell oder mit Hilfe eines Motors in Gang gesetzt werden können. Besonders praktisch ist die Verwendung einer funkgesteuerten Fernbedienung, die vom Fahrzeug aus betätigt werden kann, so dass das Aussteigen zum Öffnen und Schließen der Garagentür überflüssig ist.

Elektrisch angetriebene Garagentüren bieten zudem einen zusätzlichen Schutz gegen Einbruch. Sie können nicht ohne weiteres aufgehebelt werden, da sie Widerstand leisten. Der Fachhandel bietet unterschiedliche Ausführungen, wie beispielsweise das Schwingtor, Sektionaltor, Rolltor, Schiebetor sowie das Flügeltor.

Bis heute entscheiden sich die meisten Garagenbesitzer für das kostengünstigste Schwingtor, das auch unter dem Namen Kipptor geführt wird. Das Schwingtor weist bei der Handhabung allerdings einige Nachteile auf, da es bei der Öffnung nach aussen aufschwingt und somit eine Verletzungsgefahr darstellt. Steht die Garage direkt an einer Straße oder einem Gehweg sollte grundsätzlich besser auf diese Variante verzichtet werden. Fahrräder oder andere Gegenstände sollten keinesfalls vor dem Tor abgestellt werden.

Beim Sektionaltor wird zwischen zwei Ausführungsarten unterschieden. Die einzelnen Elemente des Tors werden über Gelenke miteinander verbunden und können entweder zur Decke hin oder aber zur Seite aufgeschoben werden. Das moderne Deckensektionaltor, bzw. das Seitensektionaltor wird in der Regel mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet. Der Vorteil des Sektionaltors im Vergleich zum Schwingtor liegt vor allem darin, dass die Garagentür nicht nach außen aufschwenkt und somit keinen unnötigen Platz benötigt. Beim Deckensektionaltor rollen die Torelemente über Führungsschienen, wie der Name schon sagt, zur Decke hin. Beim Seitensektionaltor rollen sie seitlich weg.

Das Rolltor funktioniert im Prinzip genau wie Fenster-Rolladen, wobei die Rolladen des Tors beim Öffnen in einen Rolladenkasten eingefahren werden. Der Vorteil des Rolltors liegt klar darin, dass sich in der Garage keine Führungsschienen befinden, wie es zum Beispiel beim Sektionaltor der Fall ist. Nachteilig ist allerdings, dass der Rolladenkasten meist so groß ist, dass er nicht in eine Standardgarage passt. Im Privatbereich sind Rolltore deshalb weniger häufig zu finden.

Ähnlich ist es mit dem Schiebetor, das mit Schienen und Rollen ausgestattet ist und sich zu einer Seite der Garage öffnen lässt. Schiebetore sind in der Regel mit einem Motor ausgestattet und werden aus Platzgründen häufiger im industriellen als im privaten Bereich eingesetzt.

Das Flügeltor sieht man heute auch eher selten, da es meist individuell hergestellt werden muss und zudem über einen ähnlichen Nachteil verfügt wie das Schwingtor. Das Flügeltor hat grundsätzlich zwei Flügel, von denen sich ein Flügel nach außen öffnen lässt. Dies hat zwar den Vorteil, dass man durch die Garage nach draußen gehen kann, ohne das komplette Garagentor zu öffnen. Nachteilig ist jedoch, dass vor der Garagentür keine Gegenstände abgestellt werden können. Beim Flügeltor handelt es sich häufig um Sonderanfertigungen, die vom Tischler hergestellt werden. Optisch passen sie besonders gut zu Landhäusern.

Ebenso sollte man bei der Wahl des Garagentors darauf achten, dass sowohl die Farbe, als auch das Material des Tors zum Wohnhaus passen. Die Farbe der Fensterrahmen und der Garagentür sollten aufeinander abgestimmt sein. Grundsätzlich sind alle Ausführungen der Garagentore mit einem Motorantrieb sowie einer Fernbedienung erhältlich.

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