Rolltore für Garagen: Sicherheit und Sicherheitsbestimmungen moderner Garagentore

29. Juli 2011
Kategorie: Garagenzubehör

Vor dem Kauf einer Fertiggarage spielt die Planung der Auto Garage die wichtigste Rolle. Soll es eine Einzelgarage werden oder lieber eine Doppelgarage, welches Garagenzubehör ist nötig? Natürlich ist auch das Design der Fertiggarage wichtig, hier hat sich besonders in den letzten Jahren einiges getan. Und selbstverständlich muss man sich auch Gedanken über das Garagentor machen. Ob Rolltor, Sektionaltor oder Schwingtor- im Handel werden unterschiedliche Garagentore angeboten, die mit einem elektrischen Torantrieb ausgestattet werden können.

Moderne Rolltore sind besonders beliebt, da sie sehr platzsparend sind. Sie öffnen sich senkrecht und werden beim Öffnen des Tors innerhalb der Garage in einen Kasten oberhalb der Einfahrt gefahren. Der Deckenbereich bleibt somit frei und kann zusätzlich beispielsweise mit Hilfe einer Hängevorrichtung als Abstellfläche genutzt werden.

Sicherheit der Rolltore
Moderne Rolltore für Garagen oder Industriehallen bieten mittlerweile ein großes Maß an Sicherheit. Unfälle kamen in der Vergangenheit häufiger vor und waren auf mangelnde Sicherheitsvorkehrungen der Hersteller zurückzuführen. Heute sind in der Regel ältere Garagentor-Modelle dafür verantwortlich, wenn Personen durch das Rolltor zu Schaden kommen. Dies ist häufiger bei öffentlichen Großraumgaragen der Fall, wenn Wartungsarbeiten nicht erfolgen und Defekte am Rolltor nicht bemerkt werden.

Bei Garagen-Rolltoren für den Privatgebrauch ist die Unfallgefahr sehr begrenzt, da verschiedene Sicherheitsvorkehrungen dafür sorgen, dass das elektrische Rolltor keine Gefahr darstellt.

Garagentore: Neue Sicherheitsbestimmungen 2005
Im Jahr 2005 wurden die Sicherheitsbestimmungen für Garagentore neu definiert. Seither dürfen sich außenseitig keine Führungsseile mehr an Garagentoren befinden. Diese Führungsseile müssen sich an der Innenseite der Auto Garage befinden. Früher kam es häufig zu Verletzungen durch Einklemmen der Finger an den Garagentor-Lamellen, da diese einen zu großen Abstand zueinander hatten. Diese großen Zwischenräume sind laut der Sicherheitsbestimmungen nicht mehr zulässig.

Ebenso muss das moderne Rolltor heute über einen Fingereinklemmschutz und einen seitlichen Eingriffschutz verfügen. Weiterhin ging bei früheren Garagentor-Modellen eine Gefahr durch das ungesicherte Herunterfahren des Garagentors aus. Dies ist bei modernen Garagen-Rolltoren nicht mehr möglich, da die Abschaltautomatik sofort aktiviert wird, sobald das Garagentor mit einem Gegenstand in Kontakt kommt. Somit stoppt das Rolltor bei einer Berührung während des Herunterfahrens sofort.

Früher kam es häufiger zu Unfällen durch herabstürzende Garagentore, wenn diese beim Herauf- oder Herunterfahren entgleisten. Moderne Rolltore verfügen über eine Absturzsicherung durch eine Zugfeder, so dass das Entgleisen nicht mehr möglich ist.

Und zu guter Letzt müssen Garagentore laut der neuen Sicherheitsbestimmungen eine Notentriegelung haben. Kommt es zu einem Stromausfall oder einem Defekt des elektrischen Torantriebs muss das Garagen-Rolltor von innen und außen mechanisch zu öffnen sein. Dies erfolgt meist über ein Zugseil.

Wie man sieht, hat sich bezüglich der Sicherheit elektrischer Garagentore einiges getan. Diese neuen Sicherheitsbestimmungen gelten für alle elektrischen Garagentore, egal ob Rolltor, Schwingtor oder Sektionaltor.

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