Garage bauen: Verschiedene Garagendach-Varianten

31. August 2010
Kategorie: Garage bauen

Viele Bauherren entscheiden sich heute immer noch dafür, eine Garage selber zu bauen, obwohl die Fertiggaragen Preise wesentlich günstiger sind. Die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten der Auto Garage werden häufig als Grund für den Bau einer Garage angegeben. Wie bei allen anderen Bauten auch, spielt das Garagendach für das Aussehen der Garage eine wichtige Rolle.

Durch das Garagendach erhält die Garage einen ganz eigenen Charakter und kann entsprechend an die Optik des Wohnhauses angepasst werden.

Das Giebeldach, auch als Satteldach bezeichnet, ist eine der am häufigst gewählten Garagendach-Variante, da der Bau recht einfach ist und zudem viele Vorteile bietet. Durch den aufgebauten Dachstuhl gewinnt die Garage an Höhe, wodurch Regale optimal gestellt werden können und zusätzlicher Stauraum geschaffen wird.

Der Giebel kann hierbei offen bleiben oder aber durch einen Boden zwischen Dach und Garage getrennt werden. Eine Bodenplatte hat wiederum den Vorteil, dass der Dachboden als Abstellraum genutzt werden kann. Durch eine entsprechende Dämmung wird außerdem für eine optimale Isolierung gesorgt, so dass sehr warme oder kalte Temperaturen, der Garage nichts anhaben können. Somit kann die Auto Garage perfekt als Werkstatt genutzt werden.

Fällt die Wahl auf eine Doppelgarage, kann der Platz unter dem Dach sogar als Wohnraum genutzt werden. In diesem Fall sollte allerdings ebenfalls auf eine gute Wärmedämmung geachtet werden.

Wird die Garage gleich beim Bau der Immobilie mit eingeplant, besteht außerdem die Möglichkeit, ein Schleppdach zu bauen. Beim Schleppdach handelt es sich um eine Verlängerung des Wohnhausdaches, das man heute häufig bei Neubauten entdecken kann. Schleppdächer werden gerne genutzt, um Garagen, Unterstellplätze oder Carports zu überdachen.

Viele Bauherren entscheiden sich auch für ein Walmdach oder Krüppelwalmdach. Hierbei handelt es sich um ein Giebeldach, bei dem die Giebelwände abgewinkelt sind. Befindet sich die Abschrägung im oberen Dachbereich Richtung First, spricht man von einem Krüppelwalmdach. Beide Dachvarianten verleihen sowohl der Garage als auch dem Wohnhaus ein besonders attraktives Aussehen.

An dieser Stelle darf natürlich auch das Flachdach für die Garage nicht vergessen werden. Auch wenn sich viele Immobilienbesitzer beim Garagenbau für eine individuelle Dachvariante entscheiden, so wird das Flachdach immer noch recht häufig gewählt.

Beim Bau einer Garage mit Flachdach sollte darauf geachtet werden, dass das Garagendach ein leichtes Gefälle von etwa 3% aufweist, damit das Regenwasser ablaufen kann. Außerdem sollte die Dachrinne als Garagenzubehör unbedingt eingeplant werden. Wird die Dach- oder Regenrinne über ein Fallrohr mit einer Regentonne verbunden, ist auch gleich für die Bewässerung des Gartens gesorgt.

Nachteilig am Flachdach ist jedoch, dass unter dem Dach kein Stauraum geschaffen werden kann, so wie es bei den anderen Dachvarianten der Fall ist. Für welches Garagendach man sich letztlich entscheidet, ist einerseits eine Frage des Geschmacks und andererseits die Frage, welche Voraussetzungen die Garage im täglichen Gebrauch erfüllen soll.

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