Die Planung einer Doppelgarage

13. Januar 2010
Kategorie: Doppelgaragen

Aufgrund der heutigen Arbeitssituation ist es oftmals unvermeidbar, dass in deutschen Haushalten gleich mehrere Autos vor der Tür stehen. Für Immobilienbesitzer, die über ein eigenes Grundstück verfügen, lohnt es sich, über die Anschaffung einer Doppelgarage nachzudenken. Allerdings gibt es hier einiges zu bedenken, denn im Gegensatz zur Einzelgarage, ist der entstehende Aufwand beim Kauf einer Doppelgarage größer.

Als erstes gilt es, zu überprüfen, ob eine Doppelgarage auf dem Grundstück Platz finden kann. Steht dort bereits ein fertiges Haus, stellen die üblichen Maße der Doppelgarage meist das größte Problem dar. Die Mindestmaße einer Breite von 5,50 Meter und einer Länge von etwa 6,00 Meter finden auf vielen Grundstücken keinen Platz.

Günstiger ist es, wenn die Planung der Garage direkt in die Planung des Hausbaus mit einfließt. In diesem Fall kann man gleich vorab sehen, ob der Bau einer Doppelgarage realisierbar ist.

Als nächstes stellt sich die Frage, ob man die Doppelgarage selber bauen möchte oder sich für eine Beton Fertiggarage entscheidet. Der Preis für eine gemauerte Garage lässt die meisten Hausbesitzer zurückschrecken, weshalb oftmals Fertiggaragen bevorzugt werden, bei denen die Kosten wesentlich günstiger sind. Anbieter von Fertiggaragen haben meist zahlreiche verschiedene Doppelgaragen-Modelle im Angebot.

Auch wer eine verklinkerte Garage wünscht, die zur Klinkerfarbe des Wohnhauses passt, wird sicherlich fündig werden. Verputzte oder verklinkerte Garagen sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Doppelgaragen sind ebenso wie Einzelgaragen entweder mit einem Flachdach, oder aber mit einem Walmdach, Sattel- oder Bogendach, ausgestattet. Wer sich eine zusätzliche Grünfläche schaffen möchte, kann auf dem Flachdach der Doppelgarage eine Dachbegrünung vorbereiten lassen.

Auch bei den Garagentoren finden sich verschiedene Varianten. Neben unterschiedlichen Materialien wie Holz oder Metall, stellt sich die Frage, ob man ein praktisches elektrisches Garagentor wählt, das bereits vom Auto aus betätigt werden kann. Alternativ kann die Doppelgarage auch mit zwei voneinander getrennten Toren sowie einer Trennwand ausgestattet werden. Eine zusätzliche Tür oder Fenster können ebenfalls eingeplant werden.

Da Fertiggaragen bereits beim Hersteller komplett zusammen gebaut werden, sollte man sich im Vorfeld die Straßenverhältnisse der Zufahrten genauer ansehen und gegebenenfalls vom Hersteller überprüfen lassen, denn in vielen Fällen scheitert die Errichtung einer Doppelgarage als Fertiggarage aufgrund des Standortes. Enge Neubaustraßen würden ein Durchkommen des sperrigen Fahrzeuges, das die fertige Doppelgarage liefert, verhindern.

Sollten die Zufahrten zu eng sein, ist es angebracht, sich für eine Fertigteil-Garage zu entscheiden, bei der die Garagenteile einzelnd geliefert werden und dann vor Ort zusammen gebaut werden. Alternativ würde anstatt einer Doppel-Fertiggarage oder einer Fertigteil-Garage nur noch eine gemauerte Doppelgarage in Frage kommen.

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2 Reaktionen zu “Die Planung einer Doppelgarage”

  1. Der kleine Bauguru, am 15. Januar 2010:

    Hallo – endlich mal ein BLOG der sehr informativ ist.
    Vielen Dank!

  2. admin, am 15. Januar 2010:

    Hallo Bauguru,

    vielen Dank für den Comment und das Lob. Wir hoffen Du schaust noch öfters vorbei.

    Viele Grüsse
    Chris

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