Das Fundament für die Fertiggarage

28. Januar 2010
Kategorie: fertiggarage

Wer mit dem Gedanken spielt, eine Garage für sein Auto zu bauen, sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass für eine gute Stabilität ein Fundament nötig ist. Hierbei spielt es keine Rolle, ob man sich für eine Fertiggarage oder eine gemauerte Garage entscheidet. Fällt die Wahl auf eine gemauerte Garage, verrichtet in der Regel die Baufirma diese Arbeit. Wenn aber die Entscheidung für eine Fertiggarage getroffen wird, sollte man sich im Vorfeld über die Arten der verschiedenen Fundamente informieren.

Die Fundamentplatte kann entweder bei der Fertiggaragen-Firma bestellt werden, die dann rechtzeitig vor Lieferung der Fertiggarage geliefert wird. Häufig wird das Fundament auch vom Bauherren vorbereitet, so dass die Fertiggarage lediglich auf das Fundament gestellt werden muss.

Es wird zwischen drei verschiedenen Fundament-Arten unterschieden. Bei der Bodenplatte handelt es sich um ein Fundament, das sich unterhalb der kompletten Fläche der Garage befindet und auf der die ganze Last liegt. Da für eine Bodenplatte wesentlich mehr Material verbraucht wird, sind die Kosten für dieses Fundament deutlich höher als für ein Punkt- oder Ringfundament.

Das Punktfundament ist die kostengünstigste Variante für die sich zukünftige Garagenbesitzer am häufigsten entscheiden. Der große Vorteil des Punktfundamentes ist, dass sich durch Regenwasser keine Wasseransammlungen bilden, da das Wasser direkt im Boden versickern kann, was beispielsweise bei einer Bodenplatte nicht möglich ist. Wird ein Punktfundament gelegt, wird die Garage anschließend häufig mit Pflastersteinen ausgelegt.

Das Ringfundament bietet sich ebenso wie das Punktfundament an, wenn die Garage gepflastert werden soll. Dieses Fundament wird in U-Form unter den Außenwänden der Garage angelegt. Diese Fundamentart ist ebenfalls dann üblich, wenn die Garage anschließend verklinkert werden soll. Wie auch beim Punktfundament bietet das Ringfundament den Vorteil, dass das Regenwasser gut abfliessen kann.Mit einem erfahrenen Handwerker an der Seite können alle drei Fundamentarten in Eigenleistung verrichtet werden. Mangelt es jedoch an Erfahrung, ist es angebracht, die Finger von der Arbeit zu lassen und diese dem Handwerker zu überlassen.

Auch sollte im Vorfeld das Grundstück von einem Fachmann begutachtet werden. Besonders aufmerksam sollte man bei einem stark abfallenden Gelände sein, da hier nicht alle Fundamentarten geeignet sind.

Um die Kosten für ein fertig vorbereitetes Fundament möglichst niedrig zu halten, ist es empfehlenswert, sich für eine Garagenfirma zu entscheiden, die ihren Sitz in der Nähe des Wohnortes hat. Dies gilt besonders dann, wenn man sich für eine komplette Fundament-Bodenplatte entscheidet, die von einer Garagen- oder Baufirma hergestellt wird. Dass die Kosten für den Transport immens ansteigen, wenn die Bodenplatte durch das halbe Bundesgebiet transportiert werden muss, kann man sich vorstellen.

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